
Hier kommt nun eine weitere Idee für Ostern und im Grunde für die gesamte Osterzeit. Es gibt sie in Hülle und Fülle zu kaufen. Weißt Du aber was in einem gekauften Hefeteig Osterbrot genau drin ist? Das ist häufig das Problem und deshalb lass uns gemeinsam ein Osterbrot backen. Wissen was drin ist!
Aus dem Osterbrot Rezept bekommst Du 1 Brot oder 2 Brötchen heraus. Wobei ich Dir den Laib empfehlen würde, denn da kannst Du die Scheiben einfach schön abschneiden. Wir haben hier einen einfachen Hefeteig und Du kannst mit den zusätzlichen Zutaten spielen. Orangeat und Zitronat werden gehakt und so schmeckt es gleich gut, nur beißt Du nicht auf die Stücke drauf. Für mich gehören Rosinen dazu. Wenn Du sie nicht magst, dann lässt Du sie einfach weg. Dekoriert wird der Osterlaib mit Mandelblättchen und Hagelzucker.
Unter dem Kurzrezept findest Du eine ausführliche Anleitung und weitere Rezeptideen
Hefeteig Osterbrot nach Omas Rezept
Meine liebsten Rezepte für Ostern

Lass uns loslegen und ein Osterbrot backen
Es biete sich an Zitronat und Orangeat etwas zu zerkleinern. So verteilt sich das Aroma viel besser und man beißt nicht immer auf die großen Stücke. Aus diesem Grunde habe ich die Menge auch wirklich auf ein Minimum reduziert. Mehr ist definitiv nicht nötig, es wird sonst zu dominant.
Rosinen und gehakte Mandeln sind ebenfalls im Teig. Rosinen kannst du aber auch weglassen. Bei uns sind sie aber auch zerkleinert und so isst es sogar mein Mann der keine Rosinen mag. Was der Bauer nicht weiß…
Ich habe den Teig 30 Minuten gehen lassen und ihn anschließend nochmals durchgeknetet und gefaltet wie ein Brot. Du bringst es dann durch das Falten und Schleifen in die runde Form. Dein Osterlaib sollte eine schöne glatte Oberfläche haben.
Du legst Du es auf das Backblech und lässt es nochmals 30 Minuten gehen. Am Ende der Zeit heizt du den Backofen vor. So hat der Hefeteig noch ein paar extra Minuten Zeit zum Gehen. Wenn du genug Zeit hast kannst du auch die Hefe reduzieren. Mehr Zeit bedeutet einfach ein feinporigeres Ergebnis.

Das Wichtigste zum Osterbrot – kurz und knapp
- Selbermachen heißt „Wissen was drin ist“
- Der Hefeteig ist einfach und lecker
- Nimm die Extrazutaten die DU magst – Rosinen, Mandeln, Orangeat, Zitronat, Hagelzucker…

Wichtige Basics für das Osterbrot Rezept
Welches Mehl verwende ich zum Osterbrot backen?
Ich nutze am liebsten das Weizenmehl Typ 550. Es ist weniger stark verarbeitet und hat somit mehr wichtige Ballast-und Inhaltsstoffe als das vom Typ 405. Du kannst alternativ auch Dinkelmehl Typ 630 nehmen. Vollkornmehl ist natürlich auch eine weitere sehr gute Alternative.
Hefeteig Osterbrot – was soll rein?
In meinen Teig kommen ganz klassisch gehakte Mandeln, Rosinen sowie Orangeat und Zitronat. Die letzten beiden Zutaten zerkleinere ich in einer Küchenmaschine. Durch die Ministückchen sind sie gut verteilt aber nicht dominant herauszuschmecken. Deko sind Hagelzucker und Mandelblättchen.
Mit was streiche ich den Osterlaib ein?
Ich habe es nur mit Milch bestrichen damit die Mandeln und der Zucker kleben bleibt. Das mache ich bei Hefeteig und Blätterteig sehr gerne.
Mit Ei habe ich es auch probiert aber mir persönlich ist es dann jedes Mal zu dunkel geworden. Alternativ kannst Du es zum Schluss auch mit Alufolie abdecken.
Wie lagere ich das Osterbrot am besten?
Aufgehoben wird es bei uns in einem größeren Zipper Beutel. So hält es sich einige Tage und schmeckt so frisch wie am ersten Tag. Es lässt sich also perfekt vorbereiten wenn die Zeit da ist und dann kann es die Woche über gegessen werden. Mit Butter und etwas Marmelade ist es einfach ein Gedicht.
Du kannst es auch sehr gut in einen Brotkasten legen.
Kann ich Osterbrot einfrieren?
Sollte tatsächlich mal ein Stück übrig bleiben kannst Du dieses problemlos einfrieren. Schneide es dafür am besten gleich in Scheiben. So kannst Du es portionsweise auftauen und kannst Scheibe für Scheibe genießen. Lege etwas Frischhaltefolie zwischen die Scheiben. So kannst Du es leichter aus deiner Gefrierdose nehmen.
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